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1. Ankunft in New York 2. Die Konzerte 3. Nach Westen 4. Abschied in San Francisco 5. Rückkehr an die Ostküste Zurück zur Homepage |
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Am Nachmittag kamen wir mit dem Überlandbus aus New York an. Viel
Zeit blieb uns nicht, denn wir hatten bereits 19:30 unser erstes Konzert
in der New Waverly United Methodist Church. Wir wurden sehr herzlich von
der Gemeinde empfangen und nach dem Konzert festlich bewirtet.
Matt de Rouville, unser Quartiergeber, half uns dann, mit der Bestellung
eines Autos bei der Vermietung auf dem Flughafen und fuhr uns am nächsten
Tag auch dorthin.
| Die "New Waverly United Methodist Church" | Matt und das DVQ am Flughafen Washington-Baltimore |
Am Flughafen, nachdem wir unser Auto bekommen hatten, verabschiedeten wir uns von Matt und fuhren nach Pittsburgh. Wir kamen am Abend dort an und wurden wiederum sehr herzlich aufgenommen von unseren Quartiergebern, Beth und Bill Ivins, die uns gleich nach dem üppigen Essen noch die nächtliche Stadt zeigten. Am nächsten Morgen war Sonntag und 10:00 hatten wir in der Faith United Methodist Church einen Gottesdienst. Anschließend mußten wir sofort losfahren, denn wir hatten noch am gleichen Tag ein Konzert in Dresden, Ohio.
| Pittsburgh bei Nacht | Bill und Beth mit dem DVQ | Faith United Methodist Church | Unser Auto vor Fam. Ivins Haus |
Das kurioseste daran ist wahrscheinlich die Namensgleichheit, jedenfalls war dies für uns der Grund, mit der "Dresden Village Association" Kontakt aufzunehmen. Viel Zeit blieb uns wiedermal nicht, wir sangen 19:30 in der Dresden Presbyterian Church. Zu unserem Konzert war eigens ein lokales Fernsehteam gekommen, leider aber nicht so viele Zuhörer. Abends in den Nachrichten lief dann ein kurzer Beitrag über uns mit einem Interview von Stephan. Am nächsten Morgen, als wir durch die Straßen Dresdens gingen, wurden wir von allen Leuten angesprochen, ob wir nicht die "guys" aus den "news" wären. Hätten sie uns einen Tag eher in den Nachrichten gehabt, wären vielleicht mehr als 40 Leute ins Konzert gekommen.
Im Laufe des Montag fuhren wir weiter nach Cleveland, um dort bei einer
Freundin von Stephan, Saho Ikemoto, noch ein bißchen zu proben. Abends
dann fuhren wir nach Medina, ca. 30 min. vom Zentrum von Cleveland entfernt,
wo wir bei Rick Einwald und seiner Familie untergebracht waren. Die machten
am Dienstag (24.08.) mit uns einen Ausflug zum Eriesee nachdem sie uns
zu einem typisch amerikanischen Frühstück eingeladen hatten.
Davon waren wir den ganzen Tag noch satt. Abends hatten wir Konzert in
der Kappelle der Altenheimanlage "The Oaks".
Am darauffolgenden Tag mußten wir zeitig los, denn wir hatten
gute 1000 Meilen bis zum nächsten Konzertort vor uns. Vorbei am Eriesee,
Michigansee, Chicago und einigen Shopping-Gelegenheiten ging es nach Wisconsin,
wo wir die Nacht im Wald auf einem "bayrischen" Zeltplatz verbrachten.
Der Sohn der Besitzer, die tatsächlich Bayern waren, lud uns auf ein
echtes deutsches Bier ein. Die Nähe zu Kanada war an der ganzen Stimmung
dieses Ortes spürbar.
| Mit Rick und Familie am Eriesee | Cleveland, Eisi telefoniert nach hause | Chicago im Regen |
Am anderen Morgen (Donnerstag, 26.08.) hatten wir es nicht mehr gar
so weit bis nach Ellsworth, so daß uns ein wenig Zeit blieb, um in
der Mittagshitze auf einem Schulplatz in Ellsworth zum Erstaunen der Schüler
Fußball zu spielen. Auch Harlen Menk, der Pfarrer, der uns auch aufnahm,
staunte nicht schlecht, daß das erste, wonach wir ihn fragten, ein
Fußballplatz war. Auf das Konzert am selben Abend hatte es jedenfalls
keinen negativen Einfluß.
Ungewöhnlicherweise mußten am nächsten Morgen zeitig
aufstehn, obwohl kein Sonntag war. Wir hatten eine kleine Sondervorstellung
in der örtlichen High School, sehr zur Freude der ca. 10 bis 16-jährigen.
Den Rest des Tages nutzten wir dann, um unserem nächsten Konzerort
etwas näher zu kommen. Die Nacht verbrachten wir auf einem wunderschönen
Zeltplatz am Missouri River (South Dakota).
| Harlen Menk mit DVQ vor seinem Haus | Ellsworth Lutheran Church | Erstmals am Missouri |
Unser konzertfreier Tag (Samstag, 28.08.) ließ uns viel Zeit, so daß wir ausgiebig das tun konnten, was man in Amerika am besten beherrscht: Shopping. Am späten Nachmittag trafen wir dann in Wahoo ein, wo wir bei Lee und Sandra Wade wohnen konnten. Sonntag früh hatten wir dann einen Gottesdienst in der Our Redeemer Lutheran Church. Danach folgte eine unserer kürzesten Fahrten, es waren nämlich nur 25 Meilen bis Lincoln, der Hauptstadt des Bundesstaates, wo wir am Abend in der Grace Lutheran Church auftraten, die wahrscheinlich die beste Akustik hatte von allen Kirchen, die wir kennengelernt haben.
| Lee und Sandra Wade (Wahoo) | Die Quartiergeber von Ben und Dirk (Lincoln) | Grace Lutheran Church (Lincoln) |
Den Montag (30.08.), der konzertfrei war, nutzten wir wieder als Fahrtag zum 600 Meilen entfernten Oklahoma City. Dort machten wir am nächsten Tag einen Ausflug in die Cowboy Hall of Fame, einer Art Museum der Cowboykultur. Am Abend hatten wir dann unser nächstes Konzert. Das war wohl das Konzert mit den meisten Besuchern, denn es hatte vorher einen Artikel in der lokalen Zeitung gegeben, in dem ausführlich darüber geschrieben wurde, wie unsere Reise, bzw. das Konzert in der Immanuel Lutheran Church zustande gekommen war.
| Immanuel Lutheran Church | Immanuel Lutheran Church - innen |
Es ging nun immer weiter nach Süden und unsere Klimaanlage im Auto machte sich langsam bezahlt. Wir hatten wieder einen freien Tag zwischen den Konzerten und ließen die neuerlichen 600 Meilen ziemlich ruhig angehen. Deshalb kamen wir relativ spät (22:00) in San Angelo an. Unsere Kontaktperson der First United Methodist Church, Linda Baumheckel, hatte uns deshalb ein Zimmer im Holiday Inn bestellt. Am Donnerstag, dem 2.09. hatten wir vor unserem Konzert sehr viel Zeit, so daß wir eine Probe hielten und uns beim Skatspielen entspannten. Nach dem Konzert fuhren wir dann zu unseren Quartiereltern, die etwas außerhalb von San Angelo wohnten.
Zum ersten Mal hatten wir zwei aufeinanderfolgende Tage kein Konzert. Das nutzten wir für ein paar Ausflüge in Texas. Zuerst besuchten wir die Sonora Cave, eine herrliche Tropfsteinhöhle mit seltsamen Formationen, die nicht nur nach oben oder unten wachsen, sondern auch kreuz und quer. Danach fuhren wir zur "Enchanted Rock State Natural Area" einer Felsformation, die aus zwei riesigen rötlichen Granitblasen bestand. Diese beiden Felsen, von denen aus man einen wunderbaren Blick über die texanische Steppenlandschaft hatte, waren früher ein Heiligtum der Indianer.
| Sonora Cave | Sonora Cave "kreuz und quer" |
Sonora Cave "Der Schmetterling" |
| Gürteltier im "Enchanted Rock" |
Enchanted Rock State Natural Area |
Wir hatten zwar die letzten beiden Tage kein Konzert gehabt, dafur aber am Sonntag, den 5.09. gleich zwei Auftritte. Einen Gottesdienst um 10:50 Uhr und unser letztes Konzert auf dieser Reise um 13:00 Uhr, beides in der Hyde Park United Methodist Church. Das Konzert war wunderschön und ein würdevoller Ausklang des "kulturellen" Teils dieser Reise. Anschließend war der Tatendrang in uns so groß, daß wir am selben Tag um 17:00 aufbrachen, um mit unserem Auto gen Westen weiterzufahren, den richtigen Urlaub zu beginnen.
| Hyde Park United Methodist Church | Unsere Quartiergeberin | Aufbruch am späten Nachmittag | Highway 10 nach Westen |