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1. Ankunft in New York 2. Die Konzerte 3. Nach Westen 4. Abschied in San Francisco 5. Rückkehr an die Ostküste Zurück zur Homepage |
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Es näherte sich langsam der Tag, der Trennung, da Martin eine Woche früher als wir zurückfliegen mußte. Wir wollten aber unbedingt noch zwei Nationalparks besichtigen, bevor wir zu seinem Abflug nach San Francisco fuhren. Der erste davon war Sequoia National Park, ein Gebiet in den Rocky Mountains das von riesigen Mammutbäumen übersät war. Ein ziemlich krasser Gegensatz zu den Wüstengebieten der letzten Tage, zumal die Entfernung nicht gerade groß war. Abgesehen von dem gewaltigen Grün, das wir in der letzten Zeit seltener gesehen hatten, beeindruckte uns natürlich die Größe dieser Bäume, die mit nichts vergleichbar war. Typisch amerikanisch gab es natürlich einen Baum, durch den man mit dem Auto hindurchfahren, sowie einen, auf dem man entlangfahren konnte. Das tat dem Ganzen aber keinen Abbruch. Die Krönung, der "General-Sherman-Tree", das gößte (oder zumindest voluminöseste) Lebewesen der Welt.
| Der Tunnelbaum | Das DVQ auf einer Riesenwurzel | Das DVQ am Fuß eines Mammutbaums |
| General Sherman Tree, oberer Teil | General Sherman Tree, unterer Teil mit DVQ |
Nach dem Besuch des Sequoia National Parks mußten wir aus den Rockies ins kalifornische Tiefland und dann wieder in die Rockies hoch um den Yosemite National Park, eins der berühmtesten Fels- und Klettergebiete der Welt, zu erreichen. Eine Belastungsprobe, für Fahrzeug und Fahrer, die jedoch ohne Probleme überstanden wurde. Wir hatten mal wieder Glück: Ein paar Minuten vor Toresschluß schlüpften wir noch in den angeblich völlig von Campern überfüllten National Park und konnten dann auch noch den Zeltplatzwart dazu überreden, uns den für Notfälle vorgesehenen Stellplatz zu überlassen, mit dem Versprechen unsrerseits, den Zeltplatz bei Morgengrauen verlassen zu haben. Das war uns sowieso recht, denn wir wollten den Tag zum Wandern nutzen. Außerdem kamen wir so zu einem herrlichen Sonnenaufgang zwischen den eindrucksvollen Felsen des Yosemite Valley. Wir wanderten dann einige Stunden auf der eine Kante des Tals, immer mit dem Ausblick in die Tiefen unter uns. Die Belohnung für die Mühe, der Ausblick auf den "Half Dome", einen Felsen mit ca. 1000 Meter Höhenunterschied. Bei der Wanderung schafften es Dirk und Stephan noch den "Sentinel Dome" zu besteigen, was Martin und Ben verwehrt blieb, da sie eine entscheidende Abzweigung des Wegs verpaßten und fortan durch Gebüsch und Felsbrocken einen etwas anderen Weg zum vereinbarten Treffpunkt nahmen. Am Ende des Tages mußten wir dann aufbrechen, mit der Gewißheit, an diesen herrlichen Ort mit Sicherheit noch einmal wiederzukehren.
| Felssklippe in Yosemite mit Ben | Picknick mit Aussicht auf "El Capitan" | Der Gipfel des "Sentinel Dome" | Der "Half Dome" |
Auf dem Weg von Yosemite machten wir in einem Motel ca. 100 km vor San Francisco halt für die Nacht. Bei dieser Gelegenheit verdiente sich Ben einen Beinamen, weil er die Abfahrt verpaßte und wir so einen Umweg von 20 Meilen in Kauf nehmen mußten. Er hieß von da an nur noch Ben "Falschfahrer" Uhle. Am nächsten Morgen ging es über die Bay Bridge nach San Francisco. Nach der Auskunft beim Touristenbüro fuhren wir natürlich zuerst zu dem Symbol der Stadt, der "Golden Gate Bridge". Da hatten wir nun den gesamten amerikanischen Kontinent in 4 Wochen durchquert und insegesamt ca. 6.000 Meilen (10.000 km) zurückgelegt. Ein Wahnsinnsgefühl, zu viert auf dieser Brücke zu stehen, die wir bis dahin nur von Bildern kannten. Wir parkten dort unser Auto und fuhren per Bus durch die Stadt. Natürlich fuhren wir auch mit der "Cable Car" durch die steilen Straßen. Am Abend, nachdem wir die Golden Gate Brücke noch in voller Beleuchtung gesehen hatten, fuhren wir ein letztes Mal gemeinsam zum Flughafen und verabschiedeten Martin, der mit Tower Air nach New York und von dort mit Martin Air nach Hause flog.