1. Ankunft in New York
2. Die Konzerte
3. Nach Westen
4. Abschied in San Francisco
5. Rückkehr an die Ostküste


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Rückkehr an die Ostküste

Salt Lake City, UT

Nachdem wir uns von Martin verabschiedet hatten, brachen wir sofort auf, denn wir hatten noch etwa eine Woche Zeit, um das Auto quer durch den Kontinent zurück an die Ostküste zu bringen. Natürlich wollten wir nicht nur fahren, sondern am "Wegesrand" noch einiges Sehenswerte "mitnehmen". So schafften wir es gerade noch zum Sonnenuntergang (genau geplant mit Entfernung, Geschwindigkeit, geschätzter Sonnenuntergangszeit in der Zeitzone usw.) zum Salt Lake, dem großen Salzsee. Nach Einbruch der Dunkelheit kamen wir in Salt Lake City, der Mormonenhauptstadt, an und hatten das Glück, noch das Ende eines Open Air Jazz-Konzerts zu erleben. Die Nacht verbrachten wir im Auto auf dem Weg zum Yellowstone National Park irgendwo in Wyoming.
Great Salt Lake, Abendstimmung Great Salt Lake Fußwaschgelegenheit am Rand des Salzsees Der Mormonentempel in Salt Lake City
Yellowstone Naional Park, MT / WY

Am frühen Morgen wurde uns dann deutlich, warum sich dieser große Umweg auf unserer Rückfahrt so sehr gelohnt hatte. Der Yellowstone National Park hat nicht nur eine überwältigende Landschft, sondern auch eine ganze Menge interessanter Tiere zu bieten. Wir sahen einen Weißkopfadler, jede Menge Hirsche und Rehe, Otter und, für uns am beeindruckendsten, ein paar Büffel aus nächster Nähe. Wir waren (wie immer) pünktlich beim Spektakel, dem Ausbruch eines der bekanntesten Geysire. Auch Reste der großen Waldbrände bekamen wir zu sehen, hatten aber längst schon gelernt, daß diese nicht unbedingt negativ zu sehen sind. Nach einem bewegten Tag verließen wir den Park zum östlichen Ausgang und übernachteten in Cody, wo Buffalo-Bill zu Hause war.
Der erste Büffel aus größerer Nähe Der Ausbruch Ein stiller Geysir Durch Ablagerungen entsandene Terrassen Frisches Grün überlagert die Brandspuren
Der Yellowstone River Yellowstone River Ein Büffel aus 10 Metern Yellowstone River Yellowstone River in der Abendsonne
Mount Rushmore National Monument, SD

Mount Rushmore war nur ein kurzer Zwischenstop auf unserer 4000 Meilen (6000 km) langen Rückfahrt nach Baltimore. Wir schafften es auch hier wieder, pünktlich zum Sonnenuntergang da zu sein und die bombastische, ein wenig nationalistische (Licht-)Show zu erleben.


Das Ende vom Lied

Direkt im Anschluß an die Show fuhren wir schon wieder weiter, wir hatte ja einen straffen Zeitplan zu erfüllen. Außerdem hatte unser Schichtsystem beim Fahren den Vorteil, daß wir immer etwas Zeit übrigbehielten um noch etwas zu besichtigen oder, wie in diesem Fall, noch ein wenig Zeit bei alten Bekannten - nämlich Lee und Sandra Wade aus Wahoo, Nebraska - zu verbringen. Nach dem wir dort eine Nacht mal wieder in einem Bett geschlafen hatten hieß unsere nächste Station St. Louis, am Zusammenfluß des Missouri und Mississippi. Dann machten wir noch eine Nacht halt in Pittsburgh bei Familie Ivins, die uns aufs neue fürstlich bewirtete, bevor wir in Baltimore ankamen, nach ziemlich genau 10000 zurückgelegten Meilen (16000 km). Matt, der uns noch einmal beherbergte, feierte mit uns Abschied von Amerika, denn obwohl wir noch nach New York mußten, war es die letzte Nacht, die wir auf diesem Kontinent verbrachten. Wir fuhren früh nach New York, ließen unser Gepäck auf dem Busbahnhof und bummelten noch etwas durch die Stadt. Wir bestiegen auch noch das Empire State Building, wie es sich für einen New-York-Besucher gehört. Am Abend des 21. September verließen wir Amerika mit Marin Air vom Newark International Airport.
Unser Auto spiegelt sich im Rad eines Trucks Gruß an Opi... Blick vom Empire State Building über Manhattan

- Ende -

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